Einfach losfahren, den Alltag hinter sich lassen und schauen, wohin einen die Straße bringt – genau so hat unsere Reise begonnen. Gemeinsam mit dem Vogl und dem Starzner B ging es auf eine siebentägige Tour Richtung Italien. Kein Stress, kein Zeitdruck – nur wir, die Räder und das Ziel irgendwo im Süden.
Schon auf dem Weg dorthin haben wir gemerkt, dass diese Reise mehr ist als nur Kilometer sammeln. Wir haben Halt gemacht bei einem gemütlichen Heurigen, sind durch malerische Weingebiete geradelt und haben uns dort sogar zeigen lassen, wie Wein und Brot gemacht werden. Dinge, für die man sich sonst nie Zeit nimmt – genau das hat die Tour so besonders gemacht.
Natürlich lief nicht alles perfekt. Das Wetter hat alles geboten: brütende Hitze, bei der jeder Anstieg doppelt weh tut, und Momente, in denen wir komplett durchnässt weiterfahren mussten. Und dann gab’s noch den Klassiker: Vogl hat’s auf einem Kiesweg hingelegt. Nichts Dramatisches, aber genug, dass er verbunden werden musste. Kurze Pause, durchatmen, weitermachen – gehört einfach dazu.
Und genau aus diesen Momenten entsteht das, was man später nicht vergisst: gemeinsam durchziehen, improvisieren, lachen, weiterfahren.
Als wir schließlich in Italien angekommen sind, hat sich alles ein bisschen langsamer angefühlt. Meine Freundin hat dort schon auf uns gewartet und gemeinsam konnten wir die Tage einfach genießen – ohne Zeitplan, ohne Druck.
Erst dort haben wir wirklich verstanden, was „Dolce Vita“ bedeutet: sich Zeit nehmen, gutes Essen genießen, den Moment leben und einfach zufrieden sein mit dem, was gerade ist.
Diese sieben Tage waren nicht nur eine Radtour – es war ein kleines Stück Freiheit, das uns gezeigt hat, wie wenig es manchmal braucht, um glücklich zu sein.
Fotos, Statistiken und ein Videoschnitt der besten Momente kommen noch nach !!!
