Im Sommer 2025 ging’s los mit einem kleinen Abenteuer auf zwei Rädern – drei Tage, ein Ziel: Wien. Der Start war noch entspannt: Mit dem Zug von Eggenfelden nach Passau, um von dort aus direkt ins Radl-Abenteuer einzutauchen.
Ab Passau hieß es dann: selbst treten. Entlang der Strecke entwickelte sich schnell dieses typische Gefühl von Freiheit – einfach unterwegs sein, der Weg gibt das Tempo vor, und jeder Kilometer erzählt seine eigene kleine Geschichte. Die Route führte über Linz weiter Richtung St. Pölten, immer begleitet von abwechslungsreicher Landschaft und dem stetigen Vorwärtskommen.
Die Tage waren perfekt eingeteilt: genug Strecke, um stolz am Abend anzukommen, aber auch genug Zeit, die Umgebung zu genießen. Mal ruhig dahinrollen, mal ein bisschen drücken – genau die richtige Mischung.
Richtig spannend wurde es dann zum Schluss hin: Der Wienerwald hat nochmal gezeigt, was er kann. Die letzten Kilometer Richtung Wien Hütteldorf wurden deutlich bergiger und haben noch einmal alles aus den Beinen rausgeholt. Aber genau das macht’s ja aus – wenn man sich das Ziel wirklich verdienen muss.
Angekommen in Wien Hütteldorf wartete schon mein Bruder – perfekter Abschluss nach drei intensiven Tagen auf dem Rad.
Übernachtet hab ich im „Hotel an der Wien“, das sich als super Wahl herausgestellt hat: lässig, unkompliziert und vor allem extrem praktisch, weil es direkt beim Bahnhof liegt. Perfekt also für die Heimreise am nächsten Tag – nochmal entspannt einsteigen statt Stress.
Drei Tage, viel Strecke, ein paar Höhenmeter zum Schluss und ein richtig gutes Gefühl, es durchgezogen zu haben.
